30 DAY VIDEO GAME CHALLENGE

Day 3 – A game that is underrated

Mit der Frage habe ich so meine Probleme (mit welcher nicht, ahahaha!) ,weil ich das Wort underrated problematisch finde. Für viele steht das gleichbedeutend mit unbekannt, was zugegeben ziemlich einfach und nicht unbedingt falsch ist. Aber die Spiele die mir dazu eingefallen sind, sind gut. Also, wirklich gut. Das heißt also, dass zwar nur wenige sie kennen, aber durchgängig gute Kritiken vergeben. Das ist für mich nicht underrated, sondern einfach nur – leider – unbekannt.

Also hab ich an schlechte Spiele gedacht, die mir Spaß machen. Wo ich allerdings nur wieder bei Guilty Pleasures gelandet bin, denn ein schlechtes oder durchschnittliches Spiel als solches zu bezeichnen, ist gerechtfertigt und nicht underrated. Darum habe ich irgendwie versucht die zwei Gedanken zu verbinden, und ein Spiel zu finden von dem man zumindest schon etwas gehört und gesehen hat, und das trotz toller Kritik ein Schattendasein führt.

Als eines der letzten PS2 Spiele, konnte Odin Sphere nur wenig Interesse wecken. Dabei stimmt in dem Spiel um das Ende der Welt so gut wie alles, everything is beautiful and nothing hurts!

Die Geschichte erlebt man nicht einmal, sondern gleich 5 mal, aus der jeweiligen Sicht des Hauptcharakters. Doch es ist kein ewiges Wiederkauen der selben Story, sondern Lücken und Passagen werden dadurch erst ergänzt und fügen sich zu einem Großen Ganzen zusammen. Als Gwendolyn zum Beispiel in ihren Schlaf verfällt stoppt das die anderen Helden nicht, ihre eigenen Pfade in dieser Zeit zu beschreiten, und man erfährt erst nach und nach was sich in der Zeit überhaupt abspielt, und wie es schließlich zum Ende der Welt kommt. Und wenn das Spiel Ragnarök sagt, dann meint es auch Ragnarök.

Das Gameplay ist ziemlich simpel, hält durch den Schwierigkeitsgrad und dem Wechsel zwischen den Personen und ihren Kampfarten seine Herausforderungen bereit. Das einzig nervige ist das aufleveln, welches man durch verschiedene Gerichte erreicht. Leider hat man nur einen begrenzten Platz im Inventar, um die nötigen Zutaten zu sammeln (wenn man wie ich gern Napalm und Gift sammelt zumindest, und dafür Platz in der Tasche opfern muss) und so gestaltet sich das alles ein wenig langwierig. Da es jedoch nicht wirklich nötig ist bis zur Verdünnung zu grinden, ist das ab und zu okay.

Die Charaktere sind wie schon erwähnt interessant und vielseitig, und es ist spannend zu sehen wie das Schicksal aller miteinander verknüpft ist. Ich sage gern über das Spiel, das es sich anfühlt als würde man Shakespeare spielen, weil es genauso aufgebaut ist wie viele seiner Stücke, ohne dabei jedoch unverständlich oder kompliziert zu sein.

Die Musik und das Design sind ein fest für Augen und Ohren, und heck, sogar der innere Nerd kann mit einer japanischen Sprachausgabe befriedigt werden.

Ich weiß also wirklich nicht, wieso das Spiel nicht öfter erwähnt oder von jedem mit ein bisschen Ästhetik gespielt wird. Schämt euch.😐

Veröffentlicht am 31/01/2012 in Game und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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